Eigengewebsrekonstruktion (autologe Brustrekonstruktion)

Die Eigengewebsrekonstruktion bietet der Patientin die natürlichste Form und ein lang anhaltendes Ergebnis an. Hierbei wird körpereigenes Gewebe verpflanzt. Das Gebiet, von dem das Gewebe entnommen wird, wird Spenderareal genannt. Die hierfür geeigneten Stellen müssen so gewählt werden, dass an der Entnahmestelle der „Verlust“ kaum wahrgenommen wird. Das Verfahren wird als Lappenplastik bezeichnet. Wird das Gewebe vom Rücken entnommen, muss die Blutzufuhr nicht unterbrochen werden und man spricht von einer gestielten Lappenlastik. (siehe Kapitel Latissimus Lappenplastik)

Ist das Spendergebiet weiter entfernt, muss die Blutzufuhr zum Gewebe unterbrochen werden und nach der Verpflanzung wieder hergestellt werden. Es handelt sich um ein höchst aufwendiges Verfahren, bei dem die Blutgefäße unter dem Mikroskop wieder vernäht werden (mikrochirurgische Gewebsverpflanzung). Hierfür steht der Unterbauch zur Verfügung (siehe Kapitel Eigengewebsrekonstruktion vom Unterbauch). Dies ist das derzeit beste Verfahren, da hier in der Regel ausreichend viel Gewebe zur Verfügung steht und somit auf ein Implantat gänzlich verzichtet werden kann. (DIEP = Deep Inferior Epigastric Perforator Lappenplastik oder TRAM = Transverse Rectus Abdominis Myocutaneous Lappenplastik)

Beide Verfahren können sowohl als Sofort- wie auch als Sekundärrekonstruktion durchgeführt werden. Die Auswahl des Verfahrens sowie die genaue zeitliche Abfolge wird in enger Absprache mit Ihnen und Ihrem behandelnden Gynäkologen oder Brustzentrum abgestimmt.

dr. radu + partner
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der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen