Schönheitsoperation Teil 1/2

Was bewegt Frauen dazu?

Das allgemeine Schönheits-Ideal wird uns tag-täglich in den Medien vermittelt. Sei es im Fernsehen, im Internet, in der Yellow-Press oder der Tageszeitung – wir wollen uns da nicht ausnehmen – auch wir FRANKY-Macher bilden gerne “schöne“ Frauen ab.

Langsam aber sicher kommt man dahinter, dass nicht nur die 17-jährige das Ideal-Bild ist, sondern dass es auch jenseits der 20 schöne Frauen gibt. Und wieder stellt sich die Frage, wer legt eigentlich fest, was schön ist? Kann nicht auch der Durchschnitt schön sein? Fühlt man sich in seiner Haut wohl – fühlt man sich doch auch schön, obwohl die Natur einem nicht die Modell-Maße mitgegeben hat. Die einen können damit umgehen, andere nicht. Es lässt sich ja auch was machen durch Sport, gesundes Essen, Diäten, sich gekonnt kleiden…
Was aber, wenn Mutter Natur Frauen, genau an der wichtigsten Stelle – dem Busen – zu wenig mitgegeben hat – oder – wenn durch bestimmte Lebensumstände, Schwangerschaft, Krankheit, eine OP oder die Brust nicht mehr perfekt ist?
Wenn SIE darunter leidet?
Eine Brustkorrektur oder eine Brustvergrößerung? Sicher, wir haben schon davon gelesen und uns im Fernsehen unzählige Berichte angeschaut. Aber wie fühlen sich Frauen mit dem Problem und nach einer Korrektur?

Darüber habe ich mich mit Manuela und Frederike unterhalten.

Manuela, 21, aus Plauen, Sachbearbeiterin, hat sich zu Beginn dieses Jahres ihren Traum erfüllen können und sich ihre Brüste vergrößern lassen.

>> Manuela, wie kommt man mit 21 Lenzen auf die Idee, sich einer Brustvergrößerung zu unterziehen? Ist das Nacheifern von Schönheitsidealen?
Sicher, viele junge Frauen wollen aussehen wie Modells und lassen sich deshalb die Brust vergrößern. Bei mir war das anders. Es war mein Traum seitdem ich 17 bin. Als junges Mädchen habe ich immer zu- und abgenommen. Wie wir alle wissen, an der Brust nimmt man zuerst ab. Als mir dann selbst Körbchengröße A reichlich zu groß war, fühlte ich mich einfach nicht wohl. Irgendetwas fehlte.

>>Weil du “zu wenig hattest“? Hattest du Minderwertigkeitsgefühle?
Ja irgendwie schon. Zwar habe ich das nach außen nicht gezeigt, aber ich habe mich einfach nicht wohlgefühlt!

>> Du hast wirklich mit 17 schon an eine Brustvergrößerung gedacht?
Ja! Ich dachte immer, wenn ich es mir mal leisten kann, dann mache ich das.

>> Du hast darauf gespart?
Ja! Und ich habe eine liebe Verwandte, die mir den Rest vorgeschossen hat. Nun läuft der monatliche Dauerauftrag und ich zahle es Cent für Cent zurück. Ich will es nicht geschenkt haben!

>> Mit wem hast du über deine Gefühle bzw. denen Traum von der Brustvergrößerung gesprochen?
Naja, mit meiner Mutter und meinem Vater und mit ganz, ganz engen Freunden.

>> … was haben sie dazu gesagt?
Meine Mutter war dafür, mein Vater dagegen, meine Freunde sehr geteilter Meinung!

>> … und wie ging es dann los?
Eine gute Freundin hat mir den Tipp gegeben, zu Dr. Radu zu fahren. Ich bin zum ersten Gespräch dort gewesen. Ich habe mich in der Klinik und vor allem bei ihm, Dr. Radu, sehr wohl gefühlt. Er hat mit mir über alles ganz genau gesprochen, mir alles erklärt und gezeigt….

>> … er hat dir deine Ängste genommen – kann man das so sagen?
Ja. Ich hatte eigentlich nie Angst davor. Nur vor der OP an sich. Die Beiträge aus dem TV, wo man zeigt, was alles passieren kann, haben mich nie beeindruckt.

>> Und dann – der große Tag?
Ich hatte panische Angst, aber wirklich nur vor der Operation. Ich dachte, die kriegen mich nie zum schlafen … dann aber doch!

>> Und nach der OP?
Nachdem ich wieder aufwachte und mich erinnerte, warum ich hier liege, fasste ich mir sofort an meine Brüst und merkte – sie sind größer!

>> Du erzählst das alles, als wäre “danach“ alles bestens gewesen, du musst doch Schmerzen gehabt haben oder ein komisches Gefühl oder so, das muss doch weh getan haben?
Eigentlich nicht. Sicher, nach der OP war ich schon noch ein, zwei Tage schlapp. In den ersten Wochen konnte ich mich auch nicht so toll bewegen, aber es war wirklich nicht schlimm!

>> Aber jetzt mal raus mit der Sprache, wann konntest du wieder “auf die Piste“ und was haben die anderen dazu gesagt?
Naja, erst mal ganz langsam! Ich war erleichtert und hab mich gut gefühlt. Als ich mich das erste Mal wieder duschen konnte, ich habe meine “neuen“ Brüste ganz vorsichtig gewaschen, irgendwie musste ich mich erst mal an sie gewöhnen und sie immerzu anfassen – es fühlte sich erst mal schon anders an! Mit meinem Umfeld war das so eine Sache. Mein Papa fand´s dann auch gut. Irgendwie war jetzt alles stimmig. Mein Umfeld, also Leute mit denen ich täglich zu tun habe, haben nichts bemerkt – aber Leute, die ich nur ab und zu sehe oder Fremde bemerkten es sofort. Das war (ist) komisch.

>> Kann man sagen, dass du jetzt besser ankommst?
Ne, das würde ich nicht auf die Brustvergrößerung schieben. Ich fühle mich jetzt richtig gut und so bin ich entspannter und gelassener.

>> Und die Männer?
Die stehen nicht Schlange!!! Meinem Freund habe ich es gesagt, erst war er ganz zaghaft, mittlerweile hat er sich daran gewöhnt und findet es gut. Weil es mir gut geht!

>> Den Sommer hast du aber in Sachen Klamotten so richtig genossen, oder?
Das ist auch komisch. Vorher habe ich mich immer etwas offenherzig gekleidet. Seit der Brustvergrößerung brauch ich das gar nicht mehr so unbedingt.

>> Hast du eigentlich irgendwelche Einschränkungen, du bist doch eine aktive Tänzerin?
Nein überhaupt nicht. Nur anfangs war es eigenartig – es war auf einmal so viel vor mir!

>> Dein Fazit?
Ich würde es immer wieder tun. Auch anderen empfehlen, aber nur wenn sie wirklich ein Problem haben. Und: Vorher richtig informieren und die richtige Klinik aussuchen – ich hätte da einen Tipp! Dr. Radu in Nürnberg!

Frederike, 37, aus Bayreuth, selbstständig, Mutter von zwei Kindern, hat sich vor einem Jahr ihre Brüste korrigieren lassen.

>> Was waren deine Beweggründe für einen solchen Eingriff?
Ich habe zwei Schwangerschaften hinter mir, habe meine zwei Mädels lange gestillt. Das hat einfach Spuren hinterlassen. Meine Brüste waren einfach nicht mehr schön. Das Bindegewebe war schlaff. Das lässt sich weder mit Sport noch sonst irgendetwas ausgleichen. Ich war eigentlich mit meinen Brüsten vorher zufrieden.

>> Du hast dich nicht mehr wohl gefühlt?
Nein, nicht so richtig. Nicht dass ich Tag und Nacht nur noch darüber nachgedacht habe. Ich habe mich auch mit Klamotten und Push-up-BH´s aufgepeppt – aber – da war dann doch immer wieder mein Problem für mich selbst da!

>> Hast du dich zurück gezogen?
Nein! Ich habe viele Freunde, bin viel unterwegs!

>> Warum oder wann hast du dich dann DAFÜR entschieden?
Das war ganz spontan, so wie ich eben bin. Da wird nicht lange “rumgetan“ – es gibt nur Ja oder Ja!

>> Aber so ein Entschluss fasst man doch nicht über Nacht?
Natürlich nicht! Das war so: Eine sehr gut Freundin erzählte mir von der Klinik in Nürnberg. In meinem Freundeskreis habe ich einen Arzt. Mit ihm hatte ich auch schon darüber gesprochen, er riet mir auch dazu. Dann informierte ich mich bei Dr. Radu. Er bestärkte mich mit seiner Beratung und Information in meinem Entschluss. Mittels einem speziellen BH zeigte er mir, wie viel er von den “Silikonpölsterchen“ einsetzt und wie es danach aussehen wird.

>> Die OP, alles gut verlaufen, nehme ich an? Und danach?
Danach war ich k.o.! Aber: Es war mehr, viel mehr. Der Doktor hatte während der OP sogar entschieden, dass er bei mir mehr einsetzten muss, als abgesprochen. Erst wusste ich nicht so recht, ob das o.k. war. Aber als alle Schwellungen zurückgingen und ich mich wieder freier bewegen konnte, fühlte ich mich immer besser. Sicher, ich musste feststellen, ich bin keine 20 mehr: Die Erholungsphase dauerte etwas länger, aber meine zwei Mädels und meine Arbeit ließen mir keine Zeit zum “Schwächeln“. Nun ist alles verheilt. Ich bin wieder glücklich!

>> Und jetzt, wie ist das alles danach?
Gut – einfach nur gut!

>> … du fühlst dich wieder besser?
Nicht einfach besser, wiederhergestellt möchte ich es nennen! Ich fühle mich richtig wohl!

>> … Hast du dadurch bessere Chancen, du bist ja allein-erziehend, ich könnte mir vorstellen, du würdest dich schon noch einmal binden?
Bessere Chancen ist nicht der richtige Ausdruck. Ja ich bekomme Komplimente und das tut gut – weißt du doch auch! Sicherlich, mein Busen ist nun straff und schön, für Frauen in meinem Alter und nach zwei Schwangerschaften nicht unbedingt normal. Ich bin aber nun nicht ständig auf der Suche nach einem Mann. Ich gehe weg, bin mit Freunden zusammen, die übrigens erst sehr geteilter Meinung waren aber “es“ jetzt toll finden. Und irgendwann treffe ich bestimmt auch IHN.

>> … sagst du es ihm dann auch?
Na klar! Erstens fühlen “sie“ sich wirklich etwas anders an und zweitens ist es für mich mittlerweile zu etwas ganz normalen geworden und es ist einfach für die Ehrlichkeit in einer Beziehung wichtig!

>> Wenn ich dich so höre und erlebe, war das eine sehr gute Entscheidung für dich!?
Ja, wirklich.

>> Wie geht man nun damit um, denkst du eigentlich noch daran?
Nein. Ich habe mich daran gewöhnt. “Sie“ sind eins mit mir geworden, wie man so schön sagt. Ich habe keinerlei Einschränkungen, es ist alles gut verheilt, was will ich mehr?

>> Hast du Angst vor sogenannten Spätfolgen?
Nein. Passieren kann immer etwas, mit oder ohne Silikon in der Brust. Wenn ich immer nur daran gedacht hätte, was passieren könnte, dürfte ich gar nicht mehr auf die Straße. Wichtig ist doch nur, dass man sich vorher richtig informiert und nicht die Hände von irgendwelchen “Quacksalbern“ begibt. Das ist wichtig und sonst muss man von der Sache überzeugt sein.

Vielen Dank für das offene Interview an Manuela und Frederike. Das Interview führte Kathrin Schröter

dr. radu + partner
0911 - 5192519

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der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen